1. Die NOVENTIcare Roadshow 2022

Die NOVENTIcare veranstaltet vom 18. August bis zum 10. Oktober eine Roadshow, bei der die Digitalisierung der Pflege im Mittepunkt steht. In sechs verschiedenen Städten Deutschlands, von Hamburg bis nach Frankfurt, sind in den nächsten Wochen die Events geplant. In Kinosälen werden unsere drei Neuentwicklungen vorgestellt und es besteht anschließend die Möglichkeit bei Snacks und Getränken mit Kolleg:innen oder mit uns von der NOVENTIcare zu schnacken. Auf noventicare.de könnt ihr euch kostenlos für eine Roadshow in eurer Nähe anmelden.

www.noventicare/roadshow

2. Sind Ambulante Pflegedienste in Gefahr?

In Bayern berichtet der Arbeitskreis Privater Pflegevereinigungen Besorgniserregendes. Viele private Pflegedienste leiden unter den gestiegenen Benzinpreisen, hohen Energie- und Betriebskosten und der momentanen Inflation. Es ist die Rede von einer Sachkostensteigerung von rund 14%. Diese Kostensteigerung sei wohl mit den aktuellen Vergütungen nicht refinanzierbar. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe, kurz DBfK kritisiert das Verhalten der Krankenkassen und sagt, dass diese Verhandlungen zur Refinanzierung ablehnen. In einer Mitteilung des Arbeitskreises heißt es weiter, dass circa 30% der Pflegedienste übers Aufgeben nachdenken oder zumindest darüber, den Kundenstamm zu verkleinern. Zu den aktuellen finanziellen Problemen kommen außerdem die längst bestehenden, wie etwa der Personalmangel. Die betroffenen privaten Pflegedienste stellen in Bayern einen Großteil aller ambulanten Pflegedienste dar. Deshalb wünschen sich die Verbände ein schnelles Eingreifen von Gesundheitsminister Holetschek.

Quelle: www.springerpflege.de
Quelle: www.bibliomed-pflege.de
Quelle: www.dbfk.de

3. 600 Euro monatlich fürs Pflegestudium

Holetschek hat Kritik gegenüber dem Bund geäußert hinsichtlich der fehlenden Unterstützung von Studierenden in Pflegestudiengängen. Laut dem Gesundheitsminister habe man die Verantwortlichen schon öfter auf das Problem hingewiesen, dass Studierende vor allem in Praxisphasen finanziell nicht ausreichend abgesichert sind. Jetzt ergreift der Minister Eigeninitiative. Ab dem kommenden Wintersemester können sich Studierende aller Pflegestudiengänge in Bayern um ein Stipendium bewerben. Dieses kann für bis zu drei Jahre in Anspruch genommen werden und monatlich sind 600 Euro vorgesehen. Der Antrag muss beim Bayerischen Landesamt für Pflege gestellt werden. Holetschek hofft, damit den Pflegestudiengang attraktiver zu machen und dem Personalmangel entgegenzuwirken.

Quelle: www.aschaffenburg.news

4. Kritik am Aussetzten der Isolationspflicht bei Corona

Vor zwei Wochen haben wir schon einmal über die neue Regelung berichtet, dass in besonderen Situationen positiv-getestetes Personal im Gesundheitswesen bei Symptomlosigkeit trotzdem arbeiten kann. Schon vor Inkrafttreten der Regel gab es Kritik. Diese wird nun deutlich lauter. Noch einmal zur Wiederholung: infolge von Personalmangel in sämtlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens hatten mehrere Stimmen gefordert, die Isolationspflicht für das Personal aufzuheben, so wie etwa Andreas Gassen, Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Andere, wie etwa Karl Lauterbach oder SPD-Chefin Saskia Esken waren dagegen. Der DBfK hat nun die Bundesländer mit der neuen Regelung scharf kritisiert. Vorsitzende Andrea Kiefer sagt, die Politik würde mal wieder mit der Gesundheit und dem Gewissen vom Pflegepersonal spielen. Diese befinden sich nun in einem Dilemma: mit Corona zu Hause bleiben und so, womöglich den Personalmangel verschlimmern, oder mit Corona zur Arbeit gehen und eventuell das Kollegium und Patienten und Patientinnen gefährden. Kiefer betitelt die neue Maßnahme als „ein bemerkenswert einfallsloses und durchschaubares Manöver“, und mahnt, dass dies die Gewinnung von neuem Personal erschweren wird.

Quelle: www.dbfk.de
Quelle: www.bibliomed-pflege.de

5. Pflegepreis in Rheinland-Pfalz

Die Pflegekammer in Rheinland-Pfalz vergibt dieses Jahr erstmals den Pflegepreis. Es gibt vier Kategorien mit unterschiedlichen Preisen von bis zu 1500 Euro. Gesucht werden Personen aus der Pflege die zum Beispiel das öffentliche Ansehen der Pflege stärken oder herausragende fachliche Entwicklungen gebracht haben. Noch bis zum 15. Oktober kann man ein Bewerbungsschrieben per Mail absenden. Eine unabhängige Jury wird dann den Sieger auswählen und die Preisverleihung findet am 29. November statt.

Quelle: www.bibliomed-pflege.de
Quelle: www.pflegekammer-rlp.de

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