1. NOVENTIcare Sommerfest in Berlin

2022 ist für die NOVENTIcare in doppelter Hinsicht ein Jahr voller Ereignisse: neben dem 30-jährigen Firmenbestehen, launcht das Unternehmen auch seine neue Pflegesoftware: myCortex und myCara.  

Auf den Feierlichkeiten am 02.07.22 in Berlin wurde eindrucksvoll im Kino auf Großleinwand die neue Software präsentiert, bei der anschließenden Bootsfahrt mit Kaltgetränken zum Funkhaus Berlin konnte das Gesehene Revue passiert werden lassen.  

Im Funkhaus gab es für die Gäste die Möglichkeit die Software live zu testen. Ein besonderes Highlight: Der Auftritt der Krankenpflegerapper im historischen Studio 1 gefolgt von der Live-Aufzeichnung „passierte Kost“. Mehr dazu gibt es in Kürze hier und auch die aufgezeichnete Folge teilen wir bald über unsere Podcast-Kanäle. Um nichts zu verpassen: Link passierte Kost Spotify

Sie wollen die neue Software auch sehen? Kommen Sie zu einer unserer Roadshows in ganz Deutschland: Roadshows.

Quelle: 30 Jahre NOVENTIcare

2. SOLUTE-Studie – Gender-Pay-Gap Pflegedirektor:innen

Eine aktuelle Studie zum Thema Gender-Pay-Gap in der ersten Führungsebene der Pflege fand heraus, dass die Jahresgehälter sich von Männern und Frauen quasi nicht unterscheiden. Im Gegensatz zu anderen Branchen verdienen männliche Pflegedirektoren sogar im Jahr im Schnitt 464 € bzw. 0,52 Prozent weniger als Frauen. Jedoch verdienen Männer hier öfter Spitzengehälter von mehr als 100.000 € pro Jahr, als Frauen. Hier sind es 29 Prozent der Männer, die mehr als 100.000 Euro verdienen und 13 Prozent der Frauen, die diese Summe im Jahr erhalten. Außerdem verdienen Männer in kleinen Häusern weniger als Frauen und auch deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen in mittelgroßen Häusern. Die Bettenzahl des Arbeitsgebers scheint bei Frauen weniger relevant für die Höhe des Jahresfixgehalts zu sein. Die kompletten Studienergebnisse gibt es unter diesem Link.

Quelle: www.solute-recruiting.de

3. Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft bringt pflegewissenschaftliche Expertise ein

Schön zu sehen ist, dass die Pflegewissenschaft nun auch im Deutschen Pflegerat vertreten ist. So ist die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. seit dem 01. Juli Mitglied beim Deutschen Pflegerat. Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats sagt dazu: „Mit der Aufnahme der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft wird nicht nur die pflegewissenschaftliche Expertise des Deutschen Pflegerats enorm gestärkt. Es wird nun möglich sein, die Positionen des Deutschen Pflegerats pflegewissenschaftlich zu begründen und damit mehr Augenhöhe mit anderen Professionen zu gewinnen.“

So solle ein umfassenderer Beitrag zur Verbesserung der pflegerischen Versorgung der Bevölkerung geleistet werden. Dem schließt sich auch die Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaften, Prof. Dr. Inge Eberl, an. Sie sagt dazu: „Wir freuen uns im Deutschen Pflegerat, gemeinsam mit vielen weiteren Verbänden, die dringend erforderlichen Veränderungen in der Gesundheitsversorgung mit einer zentralen, starken Rolle der Pflege voranzubringen. Hierzu gehören die wissenschaftliche Begründung und Ausrichtung professionellen pflegerischen Handelns sowie die Förderung der Akademisierung Pflegender.“

Quelle: www.deutscher-pflegerat.de

4. Deutscher Pflegerat fordert Ausbau der akademischen Pflegeausbildung

Außerdem hat sich der Deutsche Pflegerat erst gerade für den Ausbau der akademischen Pflegeausbildung eingesetzt. Laut des Deutschen Pflegerats würden zu wenig Menschen in der Pflege studieren. Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat Ergebnisse zur Situation der hochschulischen Pflegeausbildung in Deutschland veröffentlicht. Die Zahlen der Studierenden in der Pflege liegen im Jahr 2021 mit 1,74 Prozent (also 1.091 Studierende) für alle Studierenden bzw. 0,82 Prozent (508 Studierende), wenn nur primärqualifizierend Studierende gezählt werden, auf einem niedrigen Niveau, heißt es aus dem Pflegerat. Christine Vogler betont, dass Deutschland nach wie vor dringend eine gut umgesetzte übergeordnete Bildungsarchitektur in der Pflege bräuchte, die heutzutage meist immer noch am deutschen Bildungsförderalismus und an fehlenden Selbstverwaltungsstrukturen für die professionelle Pflege scheitere. 

Quelle:  www.deutscher-pflegerat.de

5. Labore fordern gemeinsame Anstrengungen im Kampf gegen den Fachkräftemangel

Nicht nur in der Pflege gibt es einen Mangel an qualifiziertem Personal. Auch der Verband der medizinischen Labore hat bekannt gegeben, dass sie mit einem Personalmangel zu kämpfen haben. In den Laboren sind es vor allen die medizinisch technischen Laborassistentinnen und -assistenten, die fehlen. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Michael Müller sagt: „Das Thema Fachkräftemangel betrifft nicht nur die Pflege. Wir alle im Gesundheitswesen müssen gemeinsam alle Anstrengungen unternehmen, um das Personalproblem im Gesundheitswesen zu lösen.“ Der Verband fordert vor allen die Förderung der Durchlässigkeit der verschiedenen medizinnahen Assistenzberufe.

Quelle: www.alm-ev.de

6. Pflege-Report zeichnet Bild der letzten Lebensphase im Pflegeheim

Und zum Schluss betont der AOK-Bundesverband, wie wichtig die Pflege in der letzten Lebensphase sei. So fordert der Verband bessere Rahmenbedingungen für die letzte Lebensphase in der Langzeitpflege. Laut dem eigenen Pflege-Report, der jetzt veröffentlicht wurde, werden mehr als die Hälfte der Menschen in Pflegeheimen kurz vor ihrem Tod mindestens einmal in ein Krankenhaus verlegt.

Quelle: www.aok-bv.de
Quelle: www.krankenkassen.de

Mehr von passierte Kost finden Sie hier www.passiertekost-podcast.de und überall, wo man Podcasts hören kann!